Binger
Wochenblatt: Rheinzeitung:
Texte
von
Guillaume
Apollinaire
zu Musik
von
Bernd Krick
und
Matthias Harig
"...
das empfindsam und eindringlich vorgetragen wurde von dem Schauspieler Harald
Effenberg. Kongenial begleitet von den jazzigen Klängen der eigens für
dieses Kunstprojekt komponierten Musik von Bernd Krick und Matthias Harig
begeisterte der sensible, alle Stimmungsnuancen der feinstrukturierten Gedichte
auskostende Vortrag Effenbergs die Zuschauer ... so wurde es im Verlauf des
Abends immer mehr mitgerissen von der Fülle der Darstellungskraft Effenbergs
..."
"Gleich zu Beginn rauscht es auch in der Musik strömend auf, improvisationsartig
schmiegen sich Trompeten-oder Saxophonmotive den Worten an, akzentuieren deren
immanente Dramatik, etwa beim Sturz der Schönen (Loreley) in die Fluten.
Apollinaire hätte dieses Wechselspiel gut gefallen, die Art vor allem
auch, wie der Schauspieler Harald Effenberg seine Texte liest, wohl ausgewogen
zwischen deutlicher Pointierung und in-der-Schwebe-lassen."