"Märchen meines Lebens"

Lesung mit Texten von Hans-Christian Andersen

Andersen 1834, Porträt von Albert Küchler

Der große Dänische Dichter und Schriftsteller Hans-Christian Andersen begeistert seit Generationen Kinder und Erwachsene mit seinen traumhaften Märchen voller Zauber und Melancholie.

Die neunzigminütige Lesung (zuzüglich einer kurzen Pause) zeigt einen unterhaltsamen Querschnitt durch Andersens Werk mit Märchen, Gedichten, Tagebucheinträgen und Reisebeschreibungen, wobei der Schwerpunkt auf den Märchen "Der Tannenbaum" und "Der Schatten" liegt.

Der aus "Hallervordens Spottlight" bekannte Schauspieler garniert seinen pointierten Vortrag mit interessanten und amüsanten Einzelheiten aus Andersens Biografie. Lassen Sie sich verzaubern und tauchen Sie ein in das "Märchen meines Lebens..."

Andersen 1841, Porträt von Carl Christian Vogel von Vogelstein Effenberg 1980, Porträt vom Fotomat

"Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan"

Goethes Frauen im Spiegel seiner Gedichte
Anna Schoenkopf Friederike Oeser Friederike Brion "Lili" Schoenemann Charlotte von Stein Christiane Vulpius Minchen Herzlieb Ulrike von Levetzow
Goethe

"Ein edler Mann wird durch ein gutes Wort der Frauen weit geführt" heißt es in Johann Wolfgang von Goethes 'Iphigenie'. In welche unterschiedlichen Richtungen der Lyriker Goethe durch die Frauen geführt wurde, zeigt diese Lesung in faszinierender Weise.

Die vorgetragenen Gedichte führen lebendig durch sein (Liebes-)Leben; die eingestreuten biographischen Anmerkungen illustrieren die Beziehungen zu den Frauen, die an seinem Lebensweg eine Rolle spielten, und ihre jeweiligen Auswirkungen auf Goethes dichterisches Schaffen.

Von den ersten Versen des Siebenjährigen an die Großmutter über die Anna Schönkopf gewidmeten verliebten Phantasien des Jünglings bis zum lyrischen Höhepunkt in der aus der unglücklichen Liebe zu Ulrike von Levetzow entstandenen "Marienbader Elegie" erstreckt sich die Lesung über knapp zwei Stunden inklusive einer zwanzigminütigen Pause.

"Jedes Gedicht stellte Effenberg mit biografischen Anmerkungen vor, doch ließ er die Texte für sich selbst sprechen. Empfindsam und eindringlich las er die teilweise erotischen Gedichte vor - wie sie in keinem Schulbuch zu finden sind."
(Hildegund Klockner in der "Main-Spitze")

"Loreley, Schinderhannes, Marizibill & Co. - Guillaume Apollinaire"

mit den Musikern Bernd Krick und Matthias Harig

Binger Wochenblatt: Rheinzeitung:

Apollinaire CD-Cover
"... das empfindsam und eindringlich vorgetragen wurde von dem Schauspieler Harald Effenberg. Kongenial begleitet von den jazzigen Klängen der eigens für dieses Kunstprojekt komponierten Musik von Bernd Krick und Matthias Harig begeisterte der sensible, alle Stimmungsnuancen der feinstrukturierten Gedichte auskostende Vortrag Effenbergs die Zuschauer ... so wurde es im Verlauf des Abends immer mehr mitgerissen von der Fülle der Darstellungskraft Effenbergs ..."

"Gleich zu Beginn rauscht es auch in der Musik strömend auf, improvisationsartig schmiegen sich Trompeten-oder Saxophonmotive den Worten an, akzentuieren deren immanente Dramatik, etwa beim Sturz der Schönen (Loreley) in die Fluten. Apollinaire hätte dieses Wechselspiel gut gefallen, die Art vor allem auch, wie der Schauspieler Harald Effenberg seine Texte liest, wohl ausgewogen zwischen deutlicher Pointierung und in-der-Schwebe-lassen."

"Blutverteilung ist im Gange..."

mit den Musikern
Matthias Harig (Trompete) und Fred Stern (Kontrabass)
CD-Cover Jazz und Lyrik
Märkische Allgemeine Zeitung:

"Da waberte das Blut nur so durch den Raum, quollen Eingeweide aus nackten Körpern, wurde lebendes und totes zur Schau gestellt.
Keine Sorge. Es handelt sich nicht um ein zum Schlachthaus umfunktioniertes Gemäuer. Harald Effenberg sprach, spielte vor allem Gedichte von Gottfried Benn, aber auch Erich Kästner und Charles Baudelaire. Benns "Fleisch" hat er sich krümmend hinausgeschrien, daß einem das Mark in den Gebeinen gefror. Er schmunzelte ins Auditorium hinein, blinzelte diesen oder jenen an - ganzer Zoll ein Schau-Spieler."

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