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Liste von Fuhrmanns Vorstrafen lt. Gerichtsurteil vom 19.02.2014 Liste von Fuhrmanns Vorstrafen lt. Gerichtsurteil vom 19.02.2014 Teil der Urteilsbegründung lt. Gerichtsurteil vom 19.02.2014

Jürgen Fuhrmann und CK-Castingkultur in der Presse

Artikel in der "Werra Rundschau" vom

Theaterleiter festgenommen

Eschwege() - Für die Eschweger Kleinkunstbühne Minipolitan fällt nicht nur am 7. Februar der vorerst letzte Vorhang, das Theater wird vermutlich künftig auch ohne seinen bisherigen Leiter auskommen müssen: Gegen Jürgen Fuhrmann werden aufgrund eines bei der Staatsanwaltschaft Kassel anhängigen Er­mitt­lungs­ver­fahrens Vorwürfe wegen Nötigung, Urkunden­fälschung, Betruges und Untreue erhoben. Der 39jährige von Berlin nach Eschwege gewechselte Theatermann wurde von Kripobeamten vorläufig festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt. (...) Die Staatsanwaltschaft wirft dem 39jährigen unter anderem vor, daß er sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen und Verfälschung von Dokumenten als Erzieher und Bewährungshelfer ausgegeben habe und so Kontakt zu jungen Männern bekam, denen er angeblich helfen wollte. Die Kripo und die Staatsanwaltschaft vermuten jedoch andere Hintergründe. Jürgen Fuhrmann ist außerdem dringend verdächtig, offenstehende Rechnungen in beachtlicher Höhe nicht beglichen zu haben. Nach den bisherigen Ermittlungen ist das Theater bereits seit einem Jahr nicht mehr zahlungsfähig. Nach den jetzt vorliegenden Recherchen beläuft sich der verursachte Schaden auf mindestens 150000 Mark. (...)

Artikel in der Berliner Zeitung "BZ" vom

Theaterchef hielt Bühnenbildner als Sklaven
Sein Opfer mußte stundenlang strammstehen, die Muskeln testen lassen. Mildes Urteil: Nur 4500 Mark Geldstrafe

von

Berlin - Es klingt wie ein Psycho-Thriller auf der Bühne, ist aber nicht erfunden: Ein Berliner Theater-Chef macht sich einen jungen Bühnenbildner hörig, hält ihn wie einen Sklaven.

Er hatte leichtes Spiel: Weil sein Opfer schon mal einen Hund überfuhr, lebte es in ständiger Angst vor der Justiz. Mit gefälschten Schreiben dreier Gerichte hielt Jürgen Fuhrmann (39) vom Kreuzberger Theater "Kreuz und Quer" den ehemaligen Tischler Olaf D. (26) in Schach.

Monatelang drangsalierte der Theater-Mann seinen Untergebenen. Er hatte sich ihm gegenüber als "Mann mit guten Beziehungen zur Justiz" ausgegeben, später als vom Gericht "zugeordneter Bürge". Weil tatsächlich ein Ermittlungsverfahren in anderer Sache gegen den Bühnenbildner lief, vertraute der dem Theater-Chef bedingungslos: Ließ sich Ausweis und Fahrerlaubnis wegnehmen. Stand stundenlang stramm vor ihm (während sich der Chef im Drehsessel räkelte). Wurde "bestraft": Täglich eine Stunde "körperliche Ertüchtigung" mit Liegestützen, Kniebeugen, Streck­sprüngen auf der Bühne.

Einmal die Woche mußte Olaf D. - ausgezogen bis auf den Slip - die Muskeln befühlen lassen. Olaf D.: "Ick habe echt gelitten." Erst eine Freundin überredete ihn, zur Polizei zu gehen. Fuhrmann legte obskure Protokolle an ("Strafsache Olaf"), die ihn überführten. Der Theater-Chef: "Ich dachte, ich bin wirklich sein Bürge! Das war wie ein Zwang." Sein Verteidiger: Helfer­syndrom, um den Bühnenbildner aus der Gosse auf die Bretter, die die Welt bedeuten, zu holen. Das milde Urteil: 4500 Mark Geldstrafe.

Bericht des Fernsehsenders RBB vom : "Foul-Spiel - wie eine Schauspielschule junge Menschen abzockt"
Erlass des Berliner Senats vom

Die Senatsverwaltung Bildung Jugend Sport hat am 8. August 2005 erlassen: Die Fortführung der Ergänzungsschule CK-Castingkultur wurde aufgrund einer Untersagungs­verfügung vom 8. August 2005 untersagt und die Einrichtung wird nicht mehr im Verzeichnis der Berliner Schulen geführt werden. Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur hat in Über­ein­stim­mung mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport die o.g. Schule im Verzeichnis der BAföG-förderungs­würdigen Einrichtungen streichen lassen.

Bericht des Fernsehsenders RBB vom "Abzocke in der Schauspielschule: LKA ermittelt nach KLARTEXT-Berichterstattung"

Die beiden "Klartext"-Beiträge sind online nicht mehr abrufbar. Auf meine Anfrage bei der Klartext-Redaktion erhielt ich am die Antwort, "dass die Manuskripte, und natürlich auch die Beiträge selbst, wegen des langen Zeitablaufs nicht mehr herausgegeben werden können. Die beiden Beiträge geben den Sachstand aus dem Jahr 2005 wieder, der nunmehr sieben Jahre zurückliegt."
Man kann sich natürlich fragen, wozu so ein Archiv denn dient, wenn nicht, um Informationen aufzubewahren und zur Verfügung zu stellen, die lange zurück liegen.
Immerhin erinnere ich mich noch an den Anfang des ersten Sendungs-Manuskripts, dort zitierte die RBB-Journalistin Gabi Probst einen damals 18 Jahre alten Zeitungsartikel: "Jürgen Fuhrmann, Chef des Kreuzberger Theaters Kreuz und Quer, starb mit 34 Jahren an Lungenkrebs".

Artikel in der Berliner Zeitung "BZ" vom

Schauspiellehrer liess Schüler strammstehen
Er ist jung, sieht gut aus und will zum Film. Aber M.(24) geriet in die Fänge eines skrupellosen Schauspiellehrers, der ihn wie einen Sklaven hielt...

Amtsgericht Tiergarten. Angeklagt: Jürgen Fuhrmann(53). Schon 1993 wurde er verurteilt: Er hatte sich einen Bühnenarbeiter gefügig gemacht, ihn stundenlang vor sich im Höschen strammstehen lassen und dessen Muskeln befühlt. Seither zieht er durch die Lande. Gibt den Chef einer "Schauspielschule und Casting-Agentur". Lockt mit Filmen, die nie gedreht werden. Immer wieder findet er naive Jungen wie M., die auf ihn reinfallen. Dann kommt gefälschte Post vom "Staatsanwalt", der Lehrer spielt "Bewährungshelfer" und ruft zur "Strafe": Kniebeuge, Luftsprünge, Strammstehen mit offenem Mund - in kurzer Hose, stundenlang. Und dazwischen befingert der "Schauspiellehrer" seinen Schützling von Kopf bis Fuß...
Marten hatte den Mut, den kriminellen Schauspiellehrer anzuzeigen. Urteil gestern: 1350 Euro Strafe wegen Nötigung. Andere Opfer sind heute prominente Schauspieler, schweigen noch immer, weil es ihnen peinlich ist.

Casting (Praxis Film)
Artikel im "Berliner Kurier" vom

Berlins bizarrster Theater­lehrer
Der Schauspiel-Lehrer der Herr, sein Schüler der Sklave. So klingt der schlechte Film, der im Büro von Jürgen F. (54) abgelaufen sein soll. M.Z. (24): "Nur in Unterhose musste ich vor ihm turnen."

Stundenlange "körperliche Er­tüch­ti­gungen". M.Z.: "Halbhocke mit aus­ge­streck­ten Armen, Seil­sprin­gen, auf einem Bein hopsen..." Dann habe F. seinen Körper abgetastet: "Er wollte angeblich kon­trol­lieren, ob ich Verspannungen habe."
Mit einem fingierten Schreiben der Staatsanwaltschaft in der Hand soll Jürgen F. die "Übungen" verkündet haben. Der Ex-Schüler: "2000 Stunden Strafe sollte ich demnach bei ihm ableisten." Erst Monate später bekam Z. heraus, daß es nie ein Verfahren gegen ihn gab. Dabei hatte er seinem Lehrer so vertraut: "F. sagte, ich könnte eine Hauptrolle in einem Ringer-Film spielen." Der Angeklagte lehnte sich zurück: "Solche Turnübungen hat es nie gegeben." Zeugen aber marschieren auf, darunter Sängerin Angelika Mann. Sie beobachtete eine nächtliche Turnszene durchs Fenster: "Marten hüpfte, F. lief um ihn herum, wie die Schlange ums Kaninchen."
Bereits vor 14 Jahren wurde F. für eine ähnliche Sache verurteilt. Auch jetzt stand für den Richter fest: "Er nötigte Z., Strafübungen zu absolvieren." Ob er auch das Schreiben gefälscht hatte, blieb offen. Das Urteil: 1350 Euro Strafe.

Passauer Neue Presse vom

Sat. 1: Es gibt keine Pläne für einen Vierteiler - Von »Coach« Jürgen Fuhrmann hereingelegt

(Anmerkung: Der Artikel ist leider nicht mehr im Online-Archiv der Zeitung verfügbar. Man kann ihn aber bei Genios abrufen, kostet 2,38 EUR.)

: Fuhrmanns Klage gegen mich wird abgewiesen

Aus einem Schreiben des Amtsgerichts Potsdam erfuhr ich, dass Jürgen Fuhrmann mich durch eine einstweilige Verfügung zwingen wollte, diese Seite vom Netz zu nehmen. Sie enthielte Angaben, die "sachlich und juristisch falsch und einfach nicht möglich" seien. Das Gericht sah das anders: Es hat den Antrag zurückgewiesen, den Gegenstandswert auf 6700.- Euro festgesetzt und Fuhrmann die Kosten des Verfahrens auferlegt.

Zeit im Film: Wahrnehmung und Manipulation

Fuhrmann hat mich nach den zwei vergeblichen Klagen angezeigt wegen "Nachstellung" (§ 238 StGB). Sehr lustig: Ich habe ihn einmal vor etwa 10 Jahren getroffen und fand die Begegnung so unangenehm, dass ich hinterher seine Daten aus meinem Adressverzeichnis gelöscht und jeden erneuten Kontakt bisher erfolgreich vermieden habe. Ist das nicht das Gegenteil von "Nachstellung"?

: Fuhrmann wird verurteilt

Fuhrmann wurde wegen Betruges zu 120 Tagessätzen verurteilt. Bezüglich einer gleichzeitig verhandelten Anklage wg. sexueller Nötigung, in der die Staatsanwaltschaft 6 Monate ohne Bewährung gefordert hatte, wurde er freigesprochen.

Im Urteil des Amtsgerichts Tiergarten vom Geschäftsnummer: (259 Os) 281 Js 4903/11 (125/12) werden auch Fuhrmanns Vorstrafen aufgelistet, so weit sie noch im Bundeszentralregister verzeichnet sind:

Rechtskräftig seit: 02.04.1993 Urkundenfälschung in Tateinheit mit Nötigung
Rechtskräftig seit: 26.05.1997 Betrug in 135 (Sic!) Fällen
Rechtskräftig seit: 06.11.1997 Betrug in 2 Fällen
Rechtskräftig seit: 23.05.2005 Untreue in 13 Fällen
Rechtskräftig seit: 24.11.2007 Betrug
Rechtskräftig seit: 15.01.2010 Nötigung
Rechtskräftig seit: 16.03.2010 Betrug in zwei Fällen

: Anzeige wg. übler Nachrede

Fuhrmann hat mich wieder angezeigt, diesmal wegen "Übler Nachrede durch Internetveröffentlichungen".
Am wurde das Verfahren gegen mich von der Amtsanwaltschaft Berlin eingestellt.

: Fuhrmann verliert seinen castforward-Account

Fuhrmann hat mal wieder Anzeige erstattet. Weil ich das gegen ihn ergangene Urteil des Amtsgerichts Tiergarten an castforward.de weitergeleitet habe und man ihm dort daraufhin seinen castforward-Account gekündigt hat, ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft München gegen mich wegen Verleumdung (Az. 241 Js 167962/16).

: Ermittlungen wg. Verleumdung eingestellt

Die Staatsanwaltschaft München ermittelt mangels öffentlichen Interesses nicht weiter gegen mich wegen Fuhrmanns Anzeige und hat ihn auf den Weg der Privatklage verwiesen.

: Neue Firma, neue Domain: CK-Actor

Seine neue Firma heisst "CK-Actor". Diesmal geht es nicht um einen Film, sondern um ein angebliches Theaterprojekt: "Die Fremden - Morphen im Land".

Wer möchte, kann Fuhrmanns eigene Sicht der Dinge auf juergenfuhrmann.de oder zeitfilm.tv nachlesen.

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